Dr. med. Martin Kleinschmidt

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Systemischer Therapeut (DGSF)

Praxis für Psychiatrie

- alle Kassen und privat

Ramlerstr. 6, 13355 Berlin

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    Inhaltsverzeichnis

    Arbeits- und Interessenschwerpunkte

    Psychiatrie, Psychotherapie - was ist der Unterschied?

    Tiefenpsychologie - Was heißt das?

    Gruppentherapie

    Biographie

    Publikationen

    Anfahrt

    Impressum / Angaben nach TMG

     

      Arbeits- und Interessenschwerpunkte

     

    Ø Hometreatment HT / Assertive Community Treatment ACT (Alternativen zur Krankenhausbeahndlung)

    Ø Psychotherapie der Psychosen

    Ø Paar- und Familientherapie (systemisch)

    Ø Psychosoziale Krisenintervention

    Ø Soteria (Psychiatrie mit offenen Türen)

    Ø Contemplative Psychotherapie

    Ø Lacan'sche Analyse

    Ø Interaktionelle Gruppen, Analyse in der Gruppe

    Ø ADHS, PTBS, Team-Coaching, Supervision, Organisationsberatung

     

      Psychiatrie, Psychotherapie - was ist der Unterschied?

     

    Die Psychotherapie ist eine einmalige Behandlung von 25 bis 50, manchmal auch 80 Stunden, oft in einer Frequenz von 1x pro Woche. Sie wird von Ärzten und Psychologen gleichermaßen ausgeübt, Voraussetzung ist eine Zusatzausbildung an einem psychotherapeutischen Institut. Typische Krankheitsbilder sind leichte bis mittlere Depressionen, Angst-, Zwang- oder Persönlichkeitsstörungen.

    Die Psychiatrie hingegen ist eine rein ärztliche Disziplin und, vergleichbar anderen ärztlichen Fachrichtungen, eher eine Sprechstundenmedizin, häufig mit Schwerpunkt auf medikamentöser und pädagogischer Behandlung, die die Klienten oft viele Jahre lang begleitet. Voraus-setzung ist eine 5jährige Facharztweiterbildung in der Psychiatrischen Klinik. Typische Krankheitsbilder sind Psychosen, schwere Depressionen und Suchterkrankungen.

    In meiner Praxis gehen die beiden Tätigkeitsfelder fließend ineinander über. Psychotherapeutische Behandlung ist prinzipiell bei allen psychischen Beschwerden und Erkrankungen möglich. Medikamentöse Behandlung kann manchmal eine sinnvolle Ergänzung zur Psychotherapie sein.

    Begrenzender Faktor der - inhaltlich sinnvollen - Verzahnung von psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung sind die Vorschriften der Kassenärztlichen Vereinigung, die sich aus dem wirtschaftlichen Druck im Gesundheitswesen ergeben.

     

      Tiefenpsychologie - was heißt das?

     

    Kassenärztlich sind in Deutschland die

    1. Tiefenpsychologische Therapie

    2. Gesprächstherapie (n. Rogers)

    3. Psychoanalyse

    4. Verhaltenstherapie

    zugelassen.

    Etwas zugespitzt könnte man unterscheiden:

     

    Die ersten drei Verfahren (international oft unter dem Begriff "psychodynmasiche Psychotherapie" zusammengefasst)

    - suchen in erster Linie Zusammenhänge zwischen aktuellen Problemen und lebensgeschichtlichen Erfahrungen, um

    - mit diesem Verständnis anhaltende Veränderungen der Probleme zu ermöglichen,

    - sind dabei eher subjektiv am einzelnen Klienten orientiert und

    - ziehen wesentliche Erkenntnisse aus der jeweiligen Therapeuten-Klienten-Beziehung

     

    Die Verhaltenstherapie - moderner: Kognitiv Behaviorale Therapie - hingegen

    - fokussiert auf Verhaltens- und Denkmuster, unterscheidet dabei "funktionale" von "dysfunktionalen" Mustern

    - stellt rasche Veränderungen von Symptomen in den Vordergrund

    - orientiert das Vorgehen an der klassifizierten Krankheit, häufig standardisierten Manualen folgend

    - bevorzugt Erkenntnisse aus statistischen Untersuchungen von Klientenpopulationen

    Auch hier sind die Übergänge in der Praxis fließend. Ich konzentriere mich auf die tiefenpsychologische Therapie und lasse einzelne systemische und verhaltenstherapeutische Techniken einfließen.

    Entscheidend dürfte bei allen Therapieformen sein, wie gut einerseits beiden Beteiligten die Gestaltung der therapeutischen Beziehung gelingt - abzulesen am Gefühl der Sicherheit, des Angenommenseins und des Vertrauens beim Klienten, und wie sehr es andererseits dem Therapeuten gelingt, das Schicksal und die Bedürfnisse des einzelnen Klienten zu erfassen und dabei sein Fachwissen, seine Vorerfahrung und seine eigenen Lebenseinstellungen hintanzustellen.

     

      Psychodynamische Gruppentherapie

     

    Für welche Beschwerden passt die Gruppe?

    Die meisten psychischen Störungen können gut in der Gruppe therapiert werden:

    Ø Psychoseerfahrung

    Ø Belastungsreaktionen

    Ø Depressionen

    Ø Angststörungen

    Ø Somatisierungsstörungen

    Ø Erschöpfungsreaktionen

    Ø Beziehungsstörungen

    Ø Persönlichkeitseinschränkungen

    Unter bestimmten Bedingungen profitieren auch Menschen mit:

    Ø schweren Depressionen

    Ø Manien

    Ø Suchterkrankungen

    Wie läuft die Gruppentherapie ab?

    Den Großteil der Sitzungsdauer machen Gesprächsrunden aus. In der Regel wird eine(r) der 6 – 10 Teilnehmer(innen) ein persönliches Thema beleuchten, zu dem die anderen um Mithilfe gebeten werden. Diese kann in Kommentaren aus der eigenen Erfahrung, im Mitmachen bei szenischen Aufstellungen, in Rückmeldungen zu Erlebnissen in der Gruppe und anderem bestehen. Der Therapeut moderiert das Gespräch in Richtung auf die gestellte Frage hin. Übungen aus der Bioenergetik und der Schauspielimprovisation dienen zum Lockern und Entspannen. Häufig liefern sie den Anstoß für die Wahl eines Themas. Aufstellungsarbeit (Familienthemen, Arbeitsthemen usw.) nutzt im Besonderen die Vorteile der Gruppe: die Übernahme von Rollen aus der (Problem-) Situation oder der Lebensgeschichte durch Teilnehmer der Gruppe bringt Einsichten und Veränderungsimpulse, die in einer Einzeltherapie viel schwieriger oder auch unmöglich zu erarbeiten wären. Zum Reden gedrängt wird niemand: Jede(r) bestimmt selbst den geeigneten Zeitpunkt, ein Thema in der Gruppe anzuschneiden.

    Was kann die Gruppe besser als die Einzeltherapie?

    Ø „Soziale Probleme“ bearbeiten, also z.B. Schwierigkeiten mit Partner, Familie, Freunden, Arbeitskollegen,

    Ø Familieneinflüsse sichtbar und fassbar machen, z.B. durch Familienaufstellung und –inszenierung mit Teilnehmern der Gruppe

    Ø Eigenes Verhalten überprüfen, durch Rückmeldungen der Gruppenteilneh-mer, die beim Überdenken der eigenen Haltung und Stimmung helfen.

    Wozu verpflichten sich die Teilnehmer?

    Ø Zum respektvollen Umgang mtieinander und

    Ø zum dauerhaften Schweigen hinsichtlich der Tatsachen aus dem Leben der anderen, die sie erfahren haben und hinsichtlich der Erlebnisse, die sie mit ihnen geteilt haben.

    Wie melde ich mich an? Kosten?

    Zur Vorabklärung, oft auch zur ersten Krisenintervention bei akuten Problemen, dienen 1 – 5 Einzelgespräche. Während der Gruppentherapie sind ergänzende Einzelgespräche möglich. Sämtliche Kosten übernimmt bei gegebener medizinischer Indikation die Krankenversicherung.

     

      Biographie

     

    3 Kinder

    Studium der Mathematik, Ernährungswissenschaft und Medizin in Giessen, Frankfurt, Hamburg und Zürich (86 - 93)

    Schasupieltraining Düsseldorf, Hamburg, Zürich, Berlin (90-15)

    Psychiatrische Facharztweiterbildung in Littenheid / Schweiz, Ahrweiler, Zülpich und Langenfeld (94 - 00)

    Praxis für Ärztl. Psychotherapie in Köln(00-02), Dormagen (08), Berlin (seit 09)

    Leitung Online-Sprechstunde und Medikamentendatenbank bei surfmed.de (00 – 01)

    Oberarzt der psychotherapeutischen Tagesklinik für Erwachsene und der stationären Gerontopsychiatrie sowie QMB, Medizin-Controller Neurologie im Alexianer-Krankenhaus Krefeld (01 - 05)

    Teamleiter Krefelder Krisenhilfe (05-08)

    Geschäftsführer Pinel-Gesellschaft Berlin (09-10)

    Ärztlicher Leiter der Projekte der Integrierten Versorgung:

    - NWpG NetzWerk psychische Gesundheit Berlin Brandenburg nwpg-berlin.de und

    - SeGel Seelische Gesundheit Leben Berlin

    (09-11)

    Ärzticher Leiter Hometreatment-Team der Charité Campus Mitte, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Neue Versorgungsoformen (seit 12)

    Seminar Psychoanalyse und Film mit Dr. Gerhard Scharbert, Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin (seit 13)

    Vorstandsmitglied des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit VPsG Berlin (seit 15)

     

     

     

      Anfahrt

    Ramlerstr. 6, 13355 Berlin

    S Gesundbrunnen (Ausgang Badstr.)

    U8 Gesundbrunnen (ausgang Brunnenstr.)

    -> Fußweg 5 min.

     

     

     

      Publikationen

    Martin Kleinschmidt, Iris Calliess: "THE GERMAN “NETZWERK PSYCHISCHE GESUNDHEIT” NWpG : ESTABLISHING HOME TREATMENT FOR PATIENTS WITH SEVERE CHRONIC MENTAL DISORDERS FROM A SYSTEMIC APPROACH", 19. Europäischer Kongress für Psychiatrie der European Psychiatric Association EPA 2011 / 12.-15. März 2011, Wien

     

     

      Impressum / Angaben nach TMG

     

    Dr. Martin Kleinschmidt, Ramlerstr.6, 13355 Berlin

    e-mail: team und den Klammeraffen und martinkleinschmidt.de zusammensetzen (siehe oben)

    Tel. 030 - 46 799 630

    Institutionen gem. §5 TMG:

    Kassenärztliche Vereinigung Berlin (www.kvberlin.de)

    Ärztekammer Nordrhein (www.aerztekammer-berlin.de)

      Berufsbezeichnung: Arzt, verliehen in der bundesrepublik Deutschland

    Berufsrechtliche Regelungen:

    Heilberufsgesetz des Landes Berlin

    Berufsordnung der Ärztekammer Berlin